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1. Wie alles begann. Warum Rauchen Sie überhaupt?

Jeder Raucher kommt in seinem Leben mehrmals an den Punkt, an dem er sich die Frage stellt: „Wieso nur?“ Von klein auf wird man von der Gefährlichkeit von Zigaretten gewarnt. Heutzutage ist das Rauchen, einstmals ein Statussymbol für relativen Wohlstand und Genuss, verpönt. Es wird als das betrachtet, was es ist: eine übel riechende, dreckige und höchst ungesunde Abhängigkeit. Raucher erfahren mehr soziale Ächtung, als je zuvor. In den Gaststätten und so ziemlich allen öffentlichen Plätzen darf nicht mehr so selbstverständlich gepafft werden. Selbst einstige Raucher-Hochburgen, wie die Kneipen, fielen nun dem Rauchverbot zum Opfer.

Wieso tappt man dann dennoch in diese Falle? Alle Welt warnt einen vor den Gefahren des Rauchens. Ärzte warnen davor. Die Krankenkassen warnen davor. Vater Staat warnt davor. Die meisten Raucher, z. B. unsere rauchenden Eltern, warnen davor. Ja sogar die Tabakindustrie selbst warnt mit dicken Warnhinweisen auf den glänzenden Zigaretten-Päckchen davor! Doch wider besseres Wissen tappen viele von uns in die Falle. Und nicht wenige kommen nie wieder lebend heraus.

Also, warum fängt man an zu rauchen? Kinder, Jugendliche und auch junge Erwachsene lernen nicht nur was sie gelehrt bekommen. Sie lernen auch was sie sehen. Was sehen sie? Ihre Altersgenossen zum Beispiel, die sich weltmännisch, hip, erwachsen geben, während sie mit Kippe im Mundwinkel auf dem Schulhof stehen. Aus der eigenen Schulzeit weiß ich noch, dass der Pausengong vor allem eines einleitete: die Raucherpause. Und was taten die jungen Nichtraucher? Sie gingen nur zum Kiosk und holten sich etwas zu trinken und zu essen .....wie langweilig. Da ist man als junger Raucher doch viel cooler, oder? Nun zurückblickend würden das die meisten Raucher wohl eher verneinen und ihrem jungen Ego die Löffel lang ziehen, wenn dazu nur die Möglichkeit bestünde.

Als junger Mensch wird man – heutzutage mehr denn je – mit Bildern aus Werbung, Film und Fernsehen zugeballert. Zwar ist die Zigarettenwerbung aus den Werbepausen gebannt, doch liefern Film und Fernsehen den Zigaretten nach wie vor eine andere, viel wertvollere Bühne. Als junger Mensch sieht man in Serien und Spielfilm immer wieder Darstellungen von Rauchern, in denen die Zigaretten als eine Art Stütze oder gar Katalysator für verschiedene positive Eigenschaften verkauft werden. Da wäre zum Beispiel der Detektiv oder Kommissar, dessen Sinnesschärfe und Verstand um ein Vielfaches zuzunehmen scheinen, sowie er sich eine anzündet. Der schwer verletzte Soldat, dessen letzter Lebenswunsch eine Zigarette ist. Der knallharte Offizier, der seinen Jungs – mit Zigarre im Mundwinkel – sagt, wo es lang geht und dessen Autorität niemand hinterfragt. Der Schriftsteller, der über seinem unvollendeten Werk sinniert und erst mal eine Zigarette konsultiert ..... und vielleicht eine Lösung findet.

Es könnten noch Tausende solcher oder ähnlicher Beispiele genannt werden. Fast immer haben sie irgendwas mit Selbstvertrauen, Konzentration, Entspannung etc. zu tun. Und genauso gibt man sich als junger Raucher dann auch. Die Jungs wollen hart sein, sich einen rebellenhaften Anstrich verpassen. Die Mädchen wollen erwachsener und reifer wirken (und vielleicht auch ein bisschen rebellisch).

Obwohl der erste Zug an einer Zigarette absolut widerlich schmeckt und der erste Lungenzug einen Hustenanfall heraufbeschwört, ignorieren die angehenden Raucher (die noch gar nichts von ihrem “Glück“ wissen) diese Warnzeichen des Körpers. Der Körper protestiert mit Husten und Speichelbildung (denn man vergiftet ihn). Beobachten Sie doch mal junge (männliche) Raucher oder denken sie gegebenenfalls an sich selbst zurück. Die spucken wie die Lamas, wenn sie zusammen im Kreis stehen und eine qualmen – ziemlich cool, was?

Die erste Zigarette schmeckt nicht, man hustet und es wird einem schwindelig. Wie ekelhaft! Nie im Leben könnte man sich vorstellen, von so was abhängig zu werden. Und genau das ist des Pudels Kern! Denn ehe man sich es versieht, hat man sich an den dreckigen Geschmack gewöhnt, muss auch gar nicht mehr deswegen Husten und kauft schon bald jeden Tag ein Päckchen. Man ist abhängig, bevor man es selbst überhaupt merkt!

Lesen Sie weiter: 2. Warum fällt es vielen so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören?
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