Startseite 1. Warum Rauchen Sie? 2. Warum ist es so schwer? 3. Wie süchtig macht Nikotin? 4. Was zwingt uns? 5. Was bringt rauchen? 6. Leicht aufzuhören? 7. Der beste Zeitpunkt? 8. Wie am besten? 9. Wann kein Verlangen? 10. Alle Freunde rauchen. Was nun? 11. Rauchen Sie nie wieder! 12. Das dreckige Geschäft 13. Wie Tabak angebaut wird ...
6. Warum es für jeden leicht ist, mit dem Rauchen aufzuhören

In den letzten drei Abschnitten lernten wir vor allem Folgendes: Nikotin macht zwar schnell süchtig, verflüchtigt sich aber rasch wieder. Schon innerhalb weniger Stunden ist kaum noch Nikotin im Körper zu finden. Nikotin hat kein hohes Suchtpotenzial. Bereits binnen weniger Wochen entbehrt die körperliche Sucht nach Nikotin jeder Grundlage. Sie verschwindet einfach. Die Gehirnwäsche ist der gemeine Sklaventreiber, der uns zum Weiterrauchen zwingt! Dieser Sklaventreiber hat ein Gesicht: unser eigenes! Wir selbst überzeugen uns, von der angeblichen Notwendigkeit zu rauchen. Was für eine Tragödie, wenn man bedenkt, dass diese Notwendigkeit faktisch kaum existiert. Denn die eigentliche Nikotinsucht ist nicht der Rede wert. Daher verbinden wir das Ritual des Rauchens mit allen möglichen Alltagshandlungen und Befindlichkeiten, ohne deswegen wirklich auch nur ein Gramm schlauer zu sein, was dieser ganze Unsinn überhaupt soll. Der ganze Zigarettenkonsum stützt sich also auf Selbsttäuschung und das muss er auch, denn jeder Raucher weiß eigentlich, dass er ohne Kippen besser dran wäre. Denn zu rauchen richtet nur Schaden an. Und zwar auf verschiedensten Ebenen.

Die Gehirnwäsche steht dem Raucher im Weg, wenn er sich vom Rauchen befreien – und zwar wirklich befreien – will! Den körperlichen Entzug zu überstehen, ist kein Problem. Das gelingt jede Nacht im Schlaf. Es ist die Abhängigkeit im Kopf, die Gehirnwäsche, die überwunden werden muss. Viele Raucher fürchten sich unwissentlich genau davor. Sie werden von der Angst geplagt, dass ihnen hinterher etwas fehlen wird, dass sie sich ihres Halts beraubt fühlen könnten. Diese Ängste sind Fratzen der Gehirnwäsche! Erzeugt werden sie von den Zigaretten selbst. Überlegen Sie! Sie rauchen eine Zigarette (die erste seit, sagen wir, zwei Stunden). Sie fühlen sich erleichtert. Neues Nikotin durchströmt sie. Für den Moment fühlen Sie sich entspannter als zuvor. Die innere Unruhe schweigt für einen Moment. Bis die Nikotinalarmglocke wieder schrillt! Dann geht das elendige Ritual wieder von vorne los. Was das anbelangt, sind sich Kettenraucher und Gelegenheitsraucher absolut gleich. Beide rauchen aus demselben Grund. Der einzige Unterschied liegt evtl. in der Art der Gehirnwäsche und der Bewältigungsstrategie. Und dabei ist es noch nicht mal wirklich eine Bewältigungsstrategie. Wer weiter raucht, bewältigt gar nichts! Er hält nur diesen morbiden Teufelskreis aus Drang und kurzfristiger Befriedigung aufrecht.

Nun können sie sich selbst bis an Rest ihrer Tage dafür bedauern oder verdammt noch mal damit aufhören, sich selbst etwas vorzumachen! Denn Raucher zu sein, ist kein Schicksal! Sogar ein Junkie kann clean werden! Überlegen sie, was er dazu auf sich nehmen muss! Körperlich wie psychisch! Dagegen nehmen sich die Gefahren des Nikotinentzuges so gefährlich aus, wie eine Erbsenpistole.

Die Abhängigkeit von Zigaretten ist ein zahnloser Papiertiger, soweit es um ihre eigene Beschaffenheit geht. Das erkennt jeder, der die Lügen bezüglich der eigenen Raucherei entlarvt und die selbst gemachte Gehirnwäsche somit erkennt, als das was sie ist. Man klatscht sich an die Stirn und fragt sich: „Wie konnte ich diesem Mist nur so lange auf den Leim gehen?“

Die Abhängigkeit von Zigaretten ist jedoch kein zahnloser Papiertiger, wenn es um ihre verheerenden Folgen geht. Diesbezüglich ist sie ein reißendes Untier, dem nichts heilig ist! Zigaretten untergraben ihre Integrität und ihr Selbstwertgefühl, denn Sie müssen sich selbst und andere verarschen, wenn es um ihr Raucherdasein geht. Zigaretten füllen die von ihnen erschaffene Leere nur zeitweilig und unvollständig aus. Nur deswegen verkaufen die Tabakkonzerne dieses Gift so erfolgreich. Eine Zigarette bedingt die nächste, die übernächste, das nächste Päckchen, die nächste Stange, den nächsten Hustenanfall, den nächsten Krankenhausaufenthalt, das ganze Leben .... Wie weit soll das Ganze gehen und wohin soll es führen? Woher wollen Sie die Gewissheit nehmen, dass die nächste Zigarette nicht jene Zigarette ist, die Ihnen den Rest gibt?

Zu rauchen bringt keinen einzigen Vorteil, aber Hunderte von Nachteilen! Der einzige subjektiv empfundene Vorteil ist die Linderung der Entzugserscheinungen, für die es viele Masken gibt (Langeweile, Stress, Konzentration........blablabla). Hören Sie auf sich selbst zu betrügen! Mit dem Rauchen aufzuhören ist so schwer, wie sie es sich einreden. Im selben Maße, in dem Sie die eigenen “Gewohnheiten“ bezüglich des Rauchens als Ausdruck der Nikotinsucht erkennen, im selben Maße wird auch die Gehirnwäsche ihre Macht über Sie verlieren. Sie werden erkennen, dass rauchen nichts weiter als nutzloser Selbstzweck ist und mit Leichtigkeit aufhören können. Und sie werden es genießen! Vor ihnen tut sich die Freiheit auf; die Unabhängigkeit! Denn sobald die Gehirnwäsche keine Macht mehr über sie hat, ist die kleine Nikotinbestie auf sich allein gestellt, sowie sie feierlich ihre letzte, widerlich schmeckende Zigarette ausdrücken. Und diese kleine, nach Nikotin hungernde Bestie ist ein Schwächling! Sie zu besiegen wird leicht und es wird Sie mit grimmiger Freude erfüllen, den kleinen Mistkerl auszuhungern.

Lesen Sie weiter: 7. Wann ist der beste Zeitpunkt, um aufzuhören?
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